Sicherheit für Mieter, Vereine und Gewerbetreibende am Kulkwitzer See

Die Ratsversammlung hat diese Woche den Auftrag zur Auflösung des Zweckverbands Kulkwitzer See und den Abschluss von Anschlussmietverträgen für die Bestandsmieter erteilt. Dazu erklärt der Grünauer SPD-Stadtrat Heiko Bär:

„Die dringend notwendige Klarheit für die Mieter, Vereine und Gewerbetreibenden am See ist erreicht. Der Stadtrat hat sich für den Abschluss von Anschlussverträgen für die Bestandsmieter ausgesprochen und die Vertreter der Stadt im Zweckverband entsprechend beauftragt. Die Schwächsten in der Kette dürfen nicht die Leidtragenden der Auflösung des Zweckverbands sein! ‚Wir sind begeistert‘ war entsprechend die erste Reaktion der Betroffenen vor Ort, über die ich mich sehr freue.

Kritisch muss aber nochmal das Handeln der Stadtverwaltung durch Umweltamtsleiter Herrn Wasem angesprochen werden. Von einem Amtsleiter der Stadt, dessen Gehalt aus den Steuern der Bürger aufgebracht wird, erwarte ich eine Lösungsorientierung, wenn es darum geht, Problemlagen zu beseitigen, die die Bürgerinnen und Bürger nicht selbst zu verantworten haben. Vor diesem Hintergrund ist es aus meiner Sicht kein guter Stil, den Betroffenen zu erklären, wie sie ihre Mietobjekte zu übergeben haben, statt ihnen klar zu machen, dass man an einer verträglichen Lösung sucht. Dies hat nun der Stadtrat mit seinem Beschluss erledigt.

Ganz wichtig ist uns dabei, dass nach der Auflösung des Zweckverbands am See perspektivisch wieder investiert werden kann. Zum einen sind bereits im Bebauungsplan Investitionsbedarfe für grundlegende Medien wie Wasserleitungen beschrieben. Zum anderen hat der Stadtrat bereits vor Jahren ein Investitionskonzept für Wege, Beleuchtung, Toiletten, Freizeitangebote etc. beauftragt. Hierzu hat die Stadtverwaltung nunmehr Haushaltsmittel für den nächsten Doppelhaushalt 2023/24 einzuplanen.

Unsere Aufgabe als Stadträte wird es bleiben, die Umsetzung der Beschlüsse zu den Anschlussmietverträgen, zur Auflösung des Zweckverbands sowie zu den Investitions- und Nutzungskonzepten weiter zu kontrollieren, um eine gute Entwicklung am See weiter voranzutreiben.“

Petra Köpping und Nadja Sthamer besuchten KOMM-Haus und Heizhaus

Nicht zum ersten Mal schaut die sächsische Ministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Petra Köpping, SPD, in unserem Stadtteil vorbei.
Gestern besuchte sie gemeinsam mit der SPD-Bundestagskandidatin, Nadja Sthamer, soziokulturelle Projekte in Grünau.

Zunächst sprachen beide im KOMM-Haus mit den Menschen, die täglich wertvolle Kultur- und Sozialarbeit für die hier lebenden Anwohner:innen leisten.

Im Anschluss besuchten sie das Careleaver_Kollektiv Leipzig, das am Heizhaus Leipzig angegliedert ist. Es bietet Unterstützung für Jugendliche ab 16 Jahren, die in Pflegefamilien oder Wohngruppen aufgewachsen sind und sich am Übergang ins eigenständige Leben befinden.

An beiden Orten hörte man aufmerksam zu. Die Gastgeber:innen berichteten von ihrer Arbeit und ihren Herausforderungen, insbesondere das Hangeln von Projektförderung zu Projektförderung. Es wurden Wünsche an die politisch Aktiven formuliert, für mehr Stetigkeit und Verlässlichkeit zu sorgen.

Nadja Sthamer und Petra Köpping wurden von SPD-Stadträtin Christina März begleitet, die sich im Jugendhilfeausschuss und im Fachausschuss Kultur der Stadt Leipzig engagiert.
Darüber hinaus waren Heiko Bär, Grünau-Stadtrat der SPD, im KOMM-Haus sowie unsere Stadtbezirksbeiräte, Ariane Zimmer und Steffen Franzeck im Heizhaus als aufmerksame Gäste an Bord.