Mit großer Mehrheit wählten heute die Mitglieder der SPD Leipzig im Kupfersaal den amtierenden sächsischen Wirtschaftsminister und Finanzpolitiker nach einer engagierten Rede zu ihrem Frontmann für den vor uns liegenden Wahlkampf ums Leipziger Rathaus.
Wir waren vor Ort und haben von unserem Wahlrecht auf der Aufstellungskonferenz des Stadtverbands Gebrauch gemacht:
Support für Dirk Panter (Mitte): Jonas Herrmann, Steffen Franzeck, Ariane Zimmer, Michael Damm
Wer das WK 8 sein Zuhause nennt, kennt vermutlich das steil in den Himmel ragende Kunstobjekt in der Miltitzer Allee unweit der Haltestelle Zschampertaue. Das „Lichtplatzzeichen“ des Künstlers Jürgen Strege sieht man seit Langem die Spuren der Verwitterung an, weshalb wir uns erstmals im Herbst 2023 mit einen Antrag im Stadtbezirksbeirat um eine Reinigung bemühten. Diese erfolgte im Frühjahr 2024, konnte jedoch nicht vollständig abgeschlossen werden: das Handling der großen und schweren Plexiglasscheiben war für den beauftragten Dienstleister und dessen Hebebühne schlicht nicht zu meistern.
Im Anschluss wurde es ruhig um das Vorhaben. Die sich zuspitzende Finanznot der Stadt ließ den Eindruck entstehen, die Fertigstellung wäre zu den Akten gelegt worden. Im April machten wir das „Lichtplatzzeichen“ erneut zum Thema im Stadtbezirksbeirat und regten den Abschluss der Reinigung aus Mitteln des Stadtbezirksbudgets an. Die Mitglieder des Beirats taten sich schwer, für das Vorhaben Mittel aus ihrem Topf dafür bereitzustellen und nahmen die Stadt in die Pflicht. Diese nahm nun in der Sitzung des SBB West Ende August schriftlich Stellung und beteuerte, weiterhin aus eigenen Mitteln das „Lichtplatzzeichen“ reinigen zu wollen. Nun wird nach einem geeigneten Dienstleister gesucht, der sich in der Lage sieht, das offenbar anspruchsvolle Vorhaben vollenden zu können.
Reinigung tut not: das „Lichtplatzzeichen“ in Lausen-Grünau.
„Ordnung und Sauberkeit“ war unser Thema beim Grünauer SPD-Abend Ende September. Hierzu hatten wir uns Bürgermeister Heiko Rosenthal eingeladen, welcher das Dezernat Umwelt, Klima, Ordnung und Sport verantwortet. Diesem sind das Ordnungsamt sowie das Amt für Stadtgrün und Gewässer unterstellt. Er wurde von Martin Wolf, Abteilungsleiter des Stadtordnungsdienstes, begleitet.
v. l. n. r. Martin Wolf (Abteilungsleiter Stadtordnungsdienst), Steffen Franzeck (Vorsitz. SPD Leipzig-West), Heiko Rosenthal (Bürgermeister Umwelt, Klima, Ordnung und Sport)
Wir berichteten unsere Erfahrungen und jene, die uns regelmäßig bei unseren Bürgerdialogen geschildert werden oder uns bei der kürzlich durchgeführten Umfrage zum Kulkwitzer See im GRÜN-AS erreichten. Rosenthal und Wolf informierten uns über Einsätze des Ordnungsamts im Stadtbezirk oder am Kulkwitzer See und die Rahmenbedingungen, organisatorische Strukturen, Personalausstattung und Grenzen, die bspw. der städtische Haushalt setzt.
Zu guter Letzt regte Bürgermeister Rosenthal bezugnehmend auf die Vermüllung im Wohnumfeld an, ggf. auch selbst im Kiez aktiv zu werden: mit dem Projekt „Stadtsauberkeit“ unterstützt die Stadt ganzjährig Bürgerinitiativen beim Einsammeln von Kleinstmüll (Littering) in der Nachbarschaft. Größeren Unrat, den verantwortungslose BürgerInnen einfach irgendwo abstellen, holt die Stadt zeitnah ab, wenn sie über den Mängelmelder oder das Ordnungstelefon davon erfährt.
Heiko Rosenthal zu Besuch im SPD-Ortsverein Leipzig-West
Anlässlich des Schönauer Parkfests hatten wir zum „Schönauer Parkdialog“ eingeladen und konnten am Samstagnachmittag DIRK PANTER begrüßen, designierter Kandidat der SPD Leipzig zur Wahl des Oberbürgermeisters 2027.
Dirk Panter im Gespräch
Im Laufe des Wochenendes standen an unserem Stand auch BM ULRICH HÖRNING, MdB HOLGER MANN, MdL GERALD EISENBLÄTTER…
…sowie die Stadträte ANDREAS GEISLER, CHRISTINA MÄRZ und FRANK FRANKE als Ansprechpartner zur Verfügung. Auch BETTINA VAN SUNTUM als Vertreterin des AK Stadtentwicklung der SPD Leipzig hatte ein offenes Ohr für die Belange der BesucherInnen.
Andreas Geisler, Christina März, Frank Franke, Bettina van Suntum
Mit ARIANE ZIMMER, Stadtbezirksbeirätin in Leipzig-West für Grünau, Lausen, Schönau und Miltitz konnten PassantInnen ebenfalls ins Gespräch kommen.
Ariane Zimmer, Stadtbezirksbeirätin Leipzig-West
Wir danken allen Beteiligten für ihren ehrenamtlichen Einsatz am Wochenende. Das war Teamwork und gelebte Solidarität!
Wir danken allen BürgerInnen, die uns respektvoll und auf Augenhöhe ihre Gedanken und Perspektiven mitgeteilt haben.
Der Elster-Saale-Radwanderweg ist eine länderübergreifende Route (II-28), die mitten durch unseren Stadtbezirk führt. Nur dürfte diese mangels expliziter Beschilderung den Wenigsten bekannt sein. Wenn man sich bspw. nicht gerade per Online-Navigation durch Lausen bewegt, ist die Fortführung des Radwegs in der Lausener Straße Richtung Göhrenz für ortsunkundige Radfahrende kaum wahrnehmbar.
Das wollten wir ändern und stellten im Dezember 2025 im Stadtbezirksbeirat West den Antrag, aus dem Stadtbezirksbudget an der Lausener Straße die Fortführung des Radwegs angemessen auszuschildern.
Die erste Reaktion der Verwaltung war mit Verweis auf die geplante Beschilderung des „Hauptnetz Rad“ im Zuge der Umsetzung des Radverkehrsentwicklungsplans 2030+ ablehnend. Hierzu sei jedoch noch das Beschilderungskonzept zu erstellen, welches mangels Haushaltsmitteln auf sich warten lässt.
Das stellte den Stadtbezirksbeirat offenbar nicht zufrieden. Die Stadtverwaltung änderte und überarbeitete ihre Verwaltungsmeinung, räumte in der Stellungnahme nun ein, dass die Auffindbarkeit des Radweges zwischen der alten Bahntrasse und der Fernwärmeleitung tatsächlich für nicht Ortskundige erschwert ist und schlug im zweiten Anlauf die Minimalbeschilderung mit zwei „Zwischenwegweisern“ vor, die der SBB im März 2026 durchwinkte.
In diesen Tagen konnten wir nun den Vollzug in Lausen wahrnehmen. An der nahestehende Straßenlaterne wurden die Tafeln angebracht.
Orientierung in Lausen: neue Beschilderung des Elster-Saale-Radwegs
Die in Aussicht gestellte Beschilderung des „Hauptnetz Rad“ im Zuge der Umsetzung des Radverkehrsentwicklungsplans 2030+ werden wir weiter verfolgen. Darüber hinaus ist uns weiterhin an einer Informationstafel zum Elster-Saale-Radwanderweg, wie man sie entlang der Route anderswo entdecken kann, gelegen.
PS An der Einmündung Lausener Straße / Elster-Saale-Radweg findet man einen Mülleimer, der 2023 ebenfalls auf unsere Initiative hin dort aufgestellt wurde. Darüber hinaus kann man seit 2024 ein paar Meter weiter den Zschampert wieder trockenen Fußes und barrierearm überqueren.
Sommerloch in Grünau-Nord: Beim Bürgerdialog #81 auf dem Jupiterplatz merkte man, dass Sommerferien sind. Nichtsdestotrotz waren wir wieder vor Ort für AnwohnerInnen und PassantInnen ansprechbar.
Die Landesdirektion Sachsen hat im Mai die Auflösung des „Zweckverbands Kulkwitzer See“ genehmigt. Vorausgegangen war der Beschluss der Verbandsversammlung Ende Februar, den Zweckverband zum 30. Juni 2026 zu liquidieren. Damit fallen die dem Zweckverband zugeordneten Grundstücke und Flächen am Ostufer des Kulkwitzer Sees wieder der Stadt Leipzig zu, die damit nicht nur wieder Verwaltungs- sondern auch Gestaltungsmacht bekommt.
Wir danken allen Leserinnen und Lesern, die sich an der Umfrage im GRÜN-AS 4/2026 beteiligt und uns Ihre Wünsche zur Weiterentwicklung des Areals übermittelt haben. Mit großem Abstand wurde das Grillen an den Ufern des Sees genannt und die mangelnde Durchsetzung von Recht und Ordnung. Darüber hinaus wurden die nicht asphaltierten Zuwege und unzureichende Beschilderung der Uferbereiche und Regeln vor Ort benannt. Des Weiteren wurden Lösungen für mehr Privatsphäre im FKK-Bereich gewünscht.
Wie schon im Aufruf formuliert: die klamme Stadtkasse lässt zumindest kurzfristig kaum Investitionen am Ostufer zu. Wir beziehen jedoch die Wünsche und Anregungen in unsere Arbeit mit ein und werden sie der SPD-Stadtratsfraktion zuarbeiten. Ein erster Schritt zu einer besseren Aufenthaltsqualität am Kulkwitzer See wird demnächst ein Gespräch mit Bürgermeister Heiko Rosenthal sein, dessen Dezernat das Ordnungsamt sowie das Amt für Stadtgrün und Gewässer angegliedert sind.
…auf dem Platz, der den Namen von Horst Siegel tragen sollte, dem Stadtplaner und Architekten, dessen Handschrift Grünau trägt. Doch dann kam alles ganz anders. Die Widmung wurde gestoppt. Unser Statement findest Du auf unserer Website.
Nichtsdestotrotz waren wir auch heute wieder für PassantInnen und AnwohnerInnen vor Ort ansprechbar. Kleine Rente, zu wenig Mülleimer, Wege zum Kulkwitzer See, Industriestrompreis und Atomwaffen – das Spektrum an Themen war wieder vielfältig. Nicht alles können wir auf kommunaler Ebene lösen. Das, was wir anpacken können, tragen wir über unsere Beirätin, Ariane Zimmer, in den Stadtbezirksbeirat oder an die Stadtratsfraktion heran.
Junger Stadtteil, Hoffnungsträger für viele Familien, in Rekordzeit gebaut, mit viel Grün und Infrastruktur, einst Zuhause für 85.000 Menschen, heute Heimat vielfältiger Biografien, Vereinen und kulturellen Angeboten. Immer in Bewegung, in acht Wohnkomplexe gegliedert, umrahmt von Kulkwitzer See, Robert-Koch-Park, Lausen und Miltitz, durchzogen von Lützner und Ratzelstraße, geteilt durch eine S-Bahn-Trasse, reich an Herausforderungen und Ideen für ein gemeinsames Morgen.
Geschätztes Grünau, wir wünschen Dir alles Gute zu Deinem Stadtteilgeburtstag!
Seit 36 Jahren begleiten wir Dich, erleben mit Dir Höhen und Tiefen, fühlen Deinen Puls, unterstützen wo wir können. Nicht alles gelingt auf Anhieb, vieles braucht einen langen Atem und die Hände zahlreicher Menschen, die in Dir mehr sehen als eine Plattenbausiedlung. Du bist für uns Zuhause. Du bist quirlig, manchmal laut, nicht jede Ecke eine Schönheit. Aber Du hast Potential, Du hast Menschen, die Dich lieben, die Dich schätzen, die für Dich anpacken.
Der Platz vor dem PEP-Center sollte zum Stadtteilgeburtstag am 1. Juni nach dem Stadtplaner und Architekten Horst Siegel benannt werden. Seine Leistungen für die Stadt Leipzig halten wir für würdigungswert. Grünau trägt seine Handschrift. Unser SPD-Ortsverein Leipzig-West hatte daher vor einem Jahr einen entsprechenden Antrag in den Stadtbezirksbeirat eingebracht. Diesem folgte der Leipziger Stadtrat einstimmig.
Trotz damaliger Sichtung öffentlich zugänglicher Quellen durch uns und durch die Stadt sind nun wenige Wochen vor der Widmung Hinweise des US-Historikers Andrew Demshuk bekannt geworden, dass Horst Siegel von der Stasi angesprochen wurde und dieser Informationen über Mitarbeitende dem MfS zugearbeitet haben soll. Die Stadt prüft und bewertet nun die Schwere der Hinweise und wird wissenschaftlichen Beirat hinzuziehen. Die geplante Benennung des Platzes wurde gestoppt. Das halten wir für richtig.
Die Aktivitäten des MfS haben viel Leid über Bürgerinnen und Bürger der DDR gebracht. Nicht wenigen wurde mit Karrierebrüchen, Haft oder Ausweisung gedroht oder diese gar vollzogen. Die Staatssicherheit war allgegenwärtig. Sich dieser zu entziehen war kaum möglich, wenn man seinen Leidenschaften nachgehen und auch Verantwortung übernehmen wollte. Zuarbeiten für das MfS stehen nun seinem Wirken als Stadtplaner und Architekt gegenüber. Was wiegt schwerer?
Wir nehmen die vorgebrachten Informationen zur Biografie von Horst Siegel ernst. Wir halten inne und geben der Stadt und der Expertenkommission die Zeit, um sein Wirken neu zu bewerten.
Am Tag der Städtebauförderung, am 9. Mai, fand auf dem Jupiterplatz die Auftaktveranstaltung der Stadt Leipzig zum diesjährigen Stadtteilgeburtstag statt. Die Veranstaltung „Natürlich Grünau“ bot ein von zahlreichen Akteur*innen und Vereinen getragenes Programm für die Grünauer*innen und ihre Gäste. Wir waren vor Ort und nutzen die Gelegenheit, mit den Engagierten ins Gespräch zu kommen.
Pia Heine (SPD-Stadträtin Alt-West), Steffen Franzeck (Vors. SPD Leipzig-West) und Jonas Herrmann (SPD Leipzig-West, Quartiersrat) beim Auftakt zu „50 Jahre Grünau“. Links: Wandgemälde in der Uranusstraße.
Unser Stammtisch am 23. April stand ganz im Zeichen von Grünau: 50. Stadtteilgeburtstag, Denkmal zur Grundsteinlegung, Horst Siegel, Gemeinschaftsunterkünfte und der Zustand der Straßen in den Siedlungen. Steffen, Ariane und Jonas berichteten von ihrem Austausch mit Sozialbürgermeisterin, Dr. Martina Münch, im Neuen Rathaus. Als Gast konnten wir Stadtrat Andreas Geisler begrüßen, welcher auch in der AG Straßennamen aktiv ist. Derweil läuft im Stadtteilmagazin GRÜN-AS eine von uns initiierte Umfrage unter den LeserInnen:
„Was wünschen Sie sich kurz-, mittel- und langfristig von der Stadt Leipzig und den politisch Engagierten bei der Entwicklung der Grünauer Seite des Kulkwitzer Sees?“ Anlass ist die zum 30. Juni geplante Auflösung des Zweckverbands, der in der Vergangenheit wie eine angezogene Handbremse wirkte. Nun fallen die dem Zweckverband zugeordneten Grundstücke und Flächen am Ostufer des Kulkwitzer Sees wieder der Stadt Leipzig zu, die damit nicht nur wieder direkte Verwaltungs- sondern auch Gestaltungsmacht bekommt. Das Momentum wollen wir nutzen!
Gemeinsam mit dem Grünauer Familienzentrum „MüZeL“ nahmen wir heute Greifer und Müllsäcke in die Hand und befreiten die Grünfläche Karlsruher Straße von Unrat, den PassantInnen und SpaziergängerInnen hinterlassen haben. Mehrere Säcke voll Müll kamen zusammen. Möbelreste, ein Waschbecken und einen Teppich waren die „Trophäen“ unserer Teamarbeit. Auf der Fläche soll demnächst mit dem Bau einer neuen Grundschule begonnen werden.
Wir danken für die Kooperation, die tatkräftige Zusammenarbeit und die Gastfreundschaft des Teams „MüZeL“. Wir haben angepackt und konnten bei bestem Wetter etwas Gutes für unseren Stadtteil tun.
Ariane Zimmer, Stadtbezirksbeirätin für Leipzig-West, und Ulrich Hörning, Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung, standen heute in der Miltitzer Allee den Passantinnen Rede und Antwort und hatten ein offenes Ohr für die Belange der Menschen in Lausen-Grünau. Beide konnten wieder Themen aus erster Hand für den Stadtbezirksbeirat und fürs Rathaus mitnehmen.
Ulrich Hörning, Leiter der Steuerungsgruppe Ukraine, konnte einer Passantin, die mit der Unterstützung des von Russland überfallenen Landes nicht einverstanden war, von seinen eigenen Eindrücken aus Leipzigs Partnerstadt Kiew (Kyjiw Київ) berichten.
Ariane Zimmer und Ulrich Hörning hören zu.Am Stand unterstützten heute Jonas, Klaus und Steffen.
Am Samstag, dem 18. April, nehmen wir wieder Müllsäcke und Greifer in Hand! Dieses Jahr nehmen wir uns die Grünfläche Karlsruher Straße vor und befreien sie von Unrat, den andere hinterlassen haben. Es ist traurig, dass das nötig ist, aber Anlass und Gelegenheit für uns, wieder einmal an der frischen Luft zusammenzukommen, für unseren Stadtteil anzupacken, und als Team eine gute Zeit zu haben.
2026, wir sind wieder auf der Straße! Bürgerdialog in der Grünauer Allee. Intensiver Austausch mit PassantInnen zu Geflüchteten, Krieg, NATO, Wehrpflicht, Wertschätzung, Lebensleistung, Leben in der DDR u.v.a.m. Passend zur Leipziger Buchmesse gab es unsere Lesezeichen und einen aktuellen Flyer, der über unseren Ortsverein informiert.
„Der Rote Rathaus Bote“ ist jetzt auch in Grünau in Umlauf. Die Ausgabe informiert über unsere Stadträtinnen und Stadträte, Stadtbezirksbeirätinnen und Stadtbezirksbeiräte. Schwerpunkte auf 12 Seiten: Bildung, Jugendhilfe, ÖPNV, Wohnen, Sport, Wirtschaft, Gleichstellung, Gewaltschutz, Stadtbezirksbudget, Brauchtumsmittel, Tierschutz. Mit Kontaktdaten zu allen AnsprechpartnerInnen in Fraktion und in den Stadtbezirken.
Wir unterstützten die Stadtratsfraktion hier vor Ort bei der Verteilung der aktuellen Ausgabe.
SPD-Stammtisch in Grünau: den letzten Donnerstag im Februar nutzten wir, um uns über aktuelle Ereignisse und unterschiedliche Standpunkte auszutauschen.
Nachdem im Herbst die Stadt Leipzig auf eine Anfrage der Linksfraktion hin aktuelle Zahlen u.a. zu Schulabbrecher*innen vorgelegt hatte und erneut sichtbar wurde, wie prekär die Lage mancher Kinder und Jugendlicher insbesondere in Grünau ist, hatten wir uns Ende Januar Gerald Eisenblätter eingeladen, um mit ihm über Bildung in Sachsen ins Gespräch zu kommen. Er ist für dieses Themenfeld Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag.
Dass es für komplexe Problemlagen keine einfachen Lösungen gibt, wurde auch an diesem Abend deutlich. Es bedarf weiterhin viel Unterstützung von Heranwachsenden und jenen, die sich um sie kümmern: Eltern, Lehrkräfte, Vereine.
Unser für heute geplanter Bürgerdialog muss leider entfallen. Neue Gelegenheiten, mit uns ins Gespräch zu kommen, finden sich in unserem Kalender. Es besteht auch die Möglichkeit, uns digital eine Nachricht zukommen zu lassen.
Auch wenn 2025 „nur“ einen Wahlkampf für uns zu bieten hatte, war es nicht ereignisärmer als die Vorjahre.
Wir starteten mit dem Bundestagswahlkampf für Nadja Sthamer und Olaf Scholz, der für den Bundeskanzler und unsere Direktkandidatin kein Happy End fand.
Wahlkampf für Nadja Sthamer in Grünau.Olaf Scholz zu Gast in Leipzig
Anfang April beteiligten wir uns wieder am jährlichen Leipziger Frühjahrsputz. Dieses Mal nahmen wir uns die Parkallee vor und befreiten den Grünstreifen von Lützner Straße bis S-Bahn-Trasse von allerlei lieblos weggeworfenen Müll. Im Anschluss gab es wieder einen kleinen Imbiss für die Teilnehmenden.
2025 ist das Jahr, in dem wir erstmals keinen eigenen Stand anlässlich des Feiertags 1. Mai in Grünau auf die Beine stellen konnten. Stattdessen engagierte man sich in der Innenstadt auf dem Marktplatz.
Am 5. Mai ist die öffentliche Versammlung des Stadtbezirksbeirats Leipzig-West brechend voll. Anlass ist die Vorstellung der Pläne, durch die LWB in der Grünauer Allee 84 und Plovdiver Straße 52 zwei neue Wohnhäuser errichten zu lassen, die die Stadt zur Nutzung als Gemeinschaftsunterkünfte anmieten wird. Angesichts zweier bereits bestehender großer Unterkünfte in Grünau und einem Neubau in der Diezmannstraße ist der Unmut im Publikum deutlich zu spüren.
Am 17. Mai wählte die SPD Leipzig auf dem ordentlichen Stadtparteitag einen neuen Stadtvorstand, in dem nun – trotz Statutenänderung und Verkleinerung – wieder ein Vertreter unseres Ortsvereins ein Stimmrecht hat.
Unser Antrag, Wahlwerbung in der Stadt zu begrenzen, wurde an den Stadtvorstand bzw. die Fraktion verwiesen. Auch hier hat sich im Laufe des Jahres etwas getan: Die Stadt Leipzig ist im Gespräch mit den Stadtratsfraktionen. Finale Änderungen stehen jedoch noch aus.
Unsere DelegationNeuer Stadtvorstand
Nach zwei Jahren regulärer Amtszeit haben unsere Mitglieder am 22. Mai einen neuen Ortsvereinsvorstand gewählt, der weitestgehend personelle Kontinuität verspricht, ergänzt um neue Köpfe.
v.l.n.r.: Normen, Klaus, Steffen, Ariane, Frank, Jonas, Peter, Florim, Michael. Verhindert: Thomas. Fotograf auf der Weihnachtsfeier: Savaş.
Am 2. Juni stellt unsere Stadtbezirksbeirätin, Ariane Zimmer, dem Stadtbezirksbeirat unsere Idee vor, den namenlosen Platz vor dem PEP-Center dem Stadtplaner und Architekten Horst Siegel zu widmen, der in den 1970er Jahren unseren Stadtteil maßgeblich entworfen hat.
Der Beirat unterstützt den Vorschlag und bringt den Antrag ohne Gegenstimmen und mit drei Enthaltungen auf den Weg. Die Verwaltungsmeinung fällt positiv aus, der Leipziger Stadtrat beschließt schließlich am 24. September ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen die Benennung des Platzes am PEP-Center in Horst-Siegel-Platz. Die Namensgebung ist zu den Feierlichkeiten des 50. Stadtteilgeburtstags im Juni 2026 geplant. Das Areal soll zudem im Rahmen des Stadtplatzprogramms 2030+aufgewertet werden.
Namenloser Platz vor dem PEP-Center soll Horst Siegel gewidmet werden.
Nach 10 Jahren Engagement auf der Straße konnten wir im Herbst auf 75. Ausgaben unserer Bürgerdialoge zurückblicken. Seit Sommer 2015 stehen wir – wenn nicht gerade eine Pandemie dazwischenfunkt – fast monatlich an einer belebten Ecke von Grünau und somit den BürgerInnen und AnwohnerInnen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Im Herbst kommt schließlich der erste Kinofilm über die Arbeit im SPD-Ortsverein in die Kinos. Nicht über unseren. Aber vieles, was man sieht, kommt einem ziemlich vertraut vor. 😌
Am 9. November, Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome, kamen wir wieder am Stolperstein von Else Staffelstein in Lausen zusammen, um ihrer und all jener zu erinnern, die während der Naziherrschaft ermordet wurden.
Zum Jahresende – genauer zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember – wird schließlich die S-Bahn-Linie 10 eingestellt. Die erst drei Jahre zuvor auf den Weg gebrachte Verstärkerlinie, die einen Viertelstundentakt zwischen Hauptbahnhof und Miltitzer Allee ermöglichen sollte, kämpfte lange mit Problemen und wurde nun mangels Geld wieder eingestellt. Stattdessen sollen die Fahrgäste auf die Straßenbahnlinien ausweichen. Ob so mehr Fahrgäste für den Nahverkehr gewonnen werden können, bleibt fraglich.
Die S 10 und der Viertelstundentakt sind Geschichte.
Nach gut zwei Stunden neigte sich der Abend dem Ende – jedoch nicht ohne noch einen Blick über den deutschen Tellerrand zu wagen: Bei der Wahl eines neuen Stadtoberhaupts in New York City gewann Anfang November zur Überraschung vieler der Demokrat Zohran Mamdani, den ein Jahr vorher niemand kannte und der weite Teile der Stadtgesellschaft mit einem beherzten Wahlkampf für sich gewinnen konnte. Damit schloss sich thematisch unser Kreis und endete unser Abend.
Unser voraussichtlich letzter Bürgerdialog dieses Kalenderjahres fand heute wieder im WK 7 statt. Trotz kalter Jahreszeit waren wir für die Menschen vor Ort ansprechbar, was der eine oder die andere auch nutzte:
Seit nunmehr 10 Jahren stehen wir für Anwohner und Passanten fast monatlich auch persönlich an einem belebten Ort in Grünau als Ansprechpartner zur Verfügung, hören zu, was die Menschen bewegt, und leiten ihre Anliegen an die richtigen Stellen in der Stadt weiter.
Unsere Stadtbezirksbeirätin, Ariane Zimmer, und unser Team freuten sich über die Verstärkung aus der Leipziger Stadtratsfraktion: Pia Heine und Andreas Geisler waren vor Ort. Alle drei sind in ihrer Freizeit im Ehrenamt für die Leipzigerinnen und Leipziger aktiv und versuchen nach Kräften, die Herausforderungen dieser Stadt gemeinsam mit anderen Parteien und Fraktionen zu bewältigen.
Gerade in Grünau ist das mangels Schlagkraft gar nicht so einfach: Ein Passant zeigte sich verwundert, dass für unseren Stadtteil gerade mal vier Vertreter*innen im Stadtrat sitzen, während es bspw. für Süd elf sind. Warum das so ist? Die Wahlbeteiligung in den Stadtbezirken ist ausschlaggebend! Während Leipzig-West mit 56 % wieder Schlusslicht war, nahmen in Leipzig-Süd 75 % der Wahlberechtigten an der Kommunalwahl teil. Entsprechend erfolgte die Sitzverteilung.
Dieses Mal standen wir auf dem „Platz vor dem PEP-Center“, welcher auf unseren Vorschlag hin am 1. Juni 2026 zum 50. Stadtteilgeburtstag einen richtigen Namen bekommen soll: Horst-Siegel-Platz. Am 24. Sept. stimmte die Ratsversammlung einstimmig für den Antrag des Stadtbezirksbeirats West, diesen Platz dem Architekten und Stadtplaner zu widmen, der unseren Stadtteil einst entworfen hat. Zudem wird der Platz im Rahmen des Stadtplatzprogramms 2030+ im Maßnahmenpaket II durch einen Teilumbau aufgewertet. Hierzu wird es auch eine #Bürgerbeteiligung geben.