Am Samstag findet der 75. Bürgerdialog unseres SPD-Ortsvereins Leipzig-West statt – hierzu laden wir von 10 bis 11:30 Uhr auf dem Platz vor dem PEP-Center ein.
Seit 2015 sind wir fast monatlich an einem belebten Ort im Stadtteil und stehen für Anwohner und Passanten als Ansprechpartner zur Verfügung.
Neben unserer Stadtbezirksbeirätin, Ariane Zimmer, freuen wir uns auf Stadträtin Pia Heine und Stadtrat Andreas Geisler.
Horst Siegel wurde am 4. Mai 1934 in Lampersdorf/Lampertice, ehem. Tschechoslowakei (heute Tschechien), geboren und war als Architekt, Stadtplaner und Hochschullehrer tätig. In den Jahren 1967 bis 1985 war er Chefarchitekt der Stadt Leipzig und Leiter des von ihm gegründeten städtischen Planungs- und Architekturbüros. In dieser Zeit war er für den Generalbebauungsplan der Stadt Leipzig verantwortlich und u. a. am neuen Gewandhaus, ehemaligen Universitätshochhaus, Wintergartenhochhaus, neuen Stadtteil Grünau und Wohngebiet Paunsdorf beteiligt. Horst Siegel verstarb am 17.09.2020 in Weimar.
Der Quartiersplatz am PEP-Center, der heute Teil der Stuttgarter Allee und eine belebte Fußgängerzone ist, soll im Rahmen des Stadtplatzprogramms 2030+ im zweiten Maßnahmenpaket neu gestaltet werden.
Ariane Zimmer, Stadtbezirksbeirätin für die SPD in Grünau: „Ich freue mich, dass der Stadtrat dem Anliegen des Stadtbezirksbeirats West gefolgt ist, und Horst Siegel für sein Wirken in Leipzig auf diese Weise posthum Anerkennung in Grünau gezollt wird.“ Zimmer hatte die Idee der Grünauer SPD in den SBB West eingebracht. „Trotz mancher Herausforderungen in unserem Stadtteil fühlen sich viele Anwohnerinnen und Anwohner ihrem Grünau verbunden, schätzen das Grün und die gute Infrastruktur zwischen Kulkwitzer See und Robert-Koch-Park. All das entstand durch die Planungen von Horst Siegel und seinem Team.“ Ariane Zimmer abschließend: „Der 50. Stadtteilgeburstag im Sommer 2026 ist ein würdiger Anlass, dem noch namenlosen Platz im Herzen von Grünau einen ansprechenden und identitätsstiftenden Namen zu geben.“
Der namenlose Platz vor dem PEP-Center wird 2026 dem Stadtplaner und Architekten Horst Siegel gewidmet.
Es sind Geschichten wie diese, für die es sich lohnt, an einem Samstagvormittag die eigene Freizeit ins Ehrenamt zu investieren und ein offenes Ohr für die Menschen in Grünau zu haben:
Eine Mutter lud ihren ganzen Frust über Behördengänge und endloslange Anträge bei uns ab, um die Unterstützung für ihren schwer erkrankten Sohn zu bekommen, die ihm zusteht. „Und dann kommen andere, denen alles in den Arsch geblasen wird…“ – Freilich, mehr als zuhören konnten wir heute auch nicht. Deutsche Bürokratie samt Regelung kleinster Details, um jeden noch so speziellen Sonderfall mit abzudecken und sicherzustellen, dass ja keiner einen Cent zu viel bekommt… darin sind wir Weltmeister. Und die Menschen verzweifeln daran im Alltag.
Dass Verwaltung straff und effizient funktionieren kann, sieht man, wenn die Not groß ist und Prozesse so aufgesetzt werden, dass möglichst viele Vorgänge unbürokratisch in kurzer Zeit durchgebracht werden können. Warum gelingt es uns nicht, das Klein-Klein des Bestehenden zu reduzieren und Regelungen und Antragsverfahren so zu verschlanken, dass BürgerInnen und Verwaltungsmitarbeitende daran nicht verzweifeln?
Nach unserem Stammtisch Ende Juni sind wir nach der Sommerpause mit einem Themenabend zum Robert-Koch-Park gestartet. Hierzu hatten wir die AG „Parkschloss Grünau“ eingeladen, um mehr über die Initiative in Erfahrung zu bringen und uns besser kennenzulernen.
Dr. Evelin Müller vom Komm e.V. informierte uns über die hinter der Arbeitsgemeinschaft stehenden Personen, deren Zusammenarbeit mit den Leipziger Ämtern, und gab einen größeren Einblick zur Geschichte des Parks, der – abgesehen vom Klinikum – wenig mit dem Mediziner Robert Koch zu tun hat.
Die Parkanlage wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Paul Sack errichtet. Dieser war Sohn des Landmaschinenfabrikanten Rudolph Sack, der neben dem heutigen Park eine landwirtschaftliche Versuchsstation betrieb. Die AG „Parkschloss Grünau“ ist bemüht, in die Sack’sche Villa wieder Leben einkehren zu lassen und das Parkgelände auf Vordermann zu bringen. Kürzlich wurden neue Bänke und Mülleimer aufgestellt.
Der „Robert-Koch-Park“ ist ein Landschaftspark und Kulturdenkmal in Grünau-Ost. Mit Ausnahme der vom Klinikum St. Georg genutzten Flächen gehört dieser nach der Ende 2021 beschlossenen Rückübertragung wieder der Stadt Leipzig.
Im August 2024 hatte der Stadtrat ein umfassendes Konzept zur Weiterentwicklung des Robert-Koch-Parks beschlossen. Es taxiert das Investitionsvolumen auf rund 40 Mio Euro und ist Basis für die Akquirierung von Fördermitteln.
Sack’sche Villa (Parkschloss) im Robert-Koch-ParkWieder hergerichteter Gedenkort und neue Mülleimer und Sitzbänke.
… am Samstagvormittag mit Unterstützung durch unseren Abgeordneten im Sächsischen Landtag, Gerald Eisenblätter. Wir standen auf dem namenlosen Platz vor dem PEP-Center an der Haltestelle Schönauer Ring und waren ansprechbar für PassantInnen und AnwohnerInnen.
Ariane Zimmer, unsere ehrenamtliche Stadtbezirksbeirätin, Gerald, Steffen, Klaus und Michael informierten über unsere Arbeit und hörten zu, was die Menschen bewegt.
Gern wären wir wie früher üblich auf dem parallel stattfindenden Schönauer Parkfest präsent gewesen. Leider waren Infostände von Parteien auch dieses Jahr nicht erwünscht.
Gerald Eisenblätter (rechts im Bild) besuchte und unterstützte unseren Bürgerdialog.
Wir bedauern die Entscheidung des Veranstalters, auch dieses Jahr keine Informationsstände von Parteien auf dem Schönauer Parkfest zuzulassen. In Zeiten, in denen sich Menschen zunehmend in der digitalen Welt von Informationen berieseln und beeinflussen lassen und eine Ferne zu „denen da oben“ beklagen, wäre es umso wichtiger, den politisch Aktiven hier vor Ort in Grünau die Möglichkeit zu geben, auf einem Stadtteilfest wie diesem mit den Anwohnern und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen.
Wir werden daher statt auf dem Schönauer Parkfest unseren monatlich stattfindenden Bürgerdialog am Samstag, dem 16. August, von 10 bis 11:30 Uhr am PEP-Center an der Haltestelle Schönauer Ring abhalten und bieten so wieder die Gelegenheit, mit unserer SPD-Stadtbezirksbeirätin, Ariane Zimmer, und unseren Mitgliedern des Ortsvereins Leipzig-West ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
Dieses junge, engagierte Projekt hatte sich in der Gründungsphase explizit für Grünau entschieden, um nicht nur neue Lernkonzepte zu entwickeln, sondern auch der Nachbarschaft und dem Stadtteil offene Angebote für Klein und Groß, Jung und Alt zu machen.
Derzeit nutzt die noch junge Schule mit aktuell rund 80 Schüler*innen Räumlichkeiten im Allee-Center – mit Beginn des Schuljahres 2026/2027 wird sie jedoch das leerstehende Postgebäude in der Stuttgarter Allee mit neuem Leben füllen. Aktuell laufen dort bereits die Arbeiten, um die ehemaligen Büroflächen zu entkernen und in moderne Lernräume umzuwandeln. Die Schule hat dann die Möglichkeit zu wachsen.
Währenddessen kann in den nächsten Jahren neben dem Allee-Center der geplante Schulcampus mit drei Lernhäusern Schritt für Schritt entwickelt werden. Hierzu hatte letztes Jahr der Stadtrat zu Leipzig einen Grundsatzbeschluss gefasst.
Wir begleiteten unsere StadträtInnen Ute Köhler-Siegel, Pia Heine, Andreas Geisel und Frank Franke sowie unseren Bundestagsabgeordneten Holger Mann bei diesem Vororttermin.
In Leipzig-West gibt es zahlreiche Menschen und mehrere Akteure, die sich ehren- oder hauptamtlich für unseren Stadtteil engagieren. Ein vergleichsweise neuer ist der Verein „Haus Steinstrasse“ im Robert-Koch-Park. Das soziokulturelle Zentrum unterbreitet im aktuell genutzten Haus 4 verschiedene Angebote für Jung und Alt und möchte perspektivisch ganz von der Südvorstadt nach Grünau umziehen.
Die Stadtratsfraktion machte am Montag auf Ihrer Sommertour durch Leipzig den zweiten Stopp in unserem Stadtbezirk und besuchte dieses Kleinod und ließ sich über den aktuellen Stand der Entwicklung vor Ort persönlich informieren. Die SPD-Fraktion im Leipziger Stadtrat hatte mit Unterstützung anderer Fraktionen das Projekt vorangetrieben und durch entsprechende Stadtratsbeschlüsse möglich gemacht.
Heute standen wir in der Miltitzer Allee auf Höhe REWE An der Kotsche den PassantInnen Rede und Antwort zu aktuellen Themen im Viertel. Unsere ehrenamtlich tägige Stadtbezirksbeirätin, Ariane Zimmer, und ihr Team vom Ortsverein nahmen sich die Zeit zuzuhören, was die Menschen im WK 8 bewegt. Vermüllung in den Wohnquartieren, laute und teils trunkene Nachbarn, sowie manch schlechter Fußweg, der insbesondere älteren Menschen arge Probleme bereitet, waren Themen am Stand. Genug Stoff für die Arbeit im Stadtbezirksbeirat und in unserem SPD-Ortsverein.
Heute waren in der Miltitzer Allee ansprechbar: Ariane Zimmer und ihre Unterstützer Jonas, Steffen und Klaus.
Der letzte Kollektor ist montiert. Die Pumpstation ist im Entstehen. Zeit, sich die in Bau befindliche Solarthermieanlage vor unserer Haustür aus der Nähe anzusehen.
Die SPD-Stadtratsfraktion ist auf Sommertour durch Leipzig und macht ihren ersten von insgesamt drei Stopps in unserem Stadtbezirk im Ortsteil Lausen-Grünau. Hier geht 2026 die größte Anlage Deutschlands ans Fernwärmenetz. Sie wird an einem Sommertag in der Lage sein, 20 Prozent des Leipziger Wärmebedarfs decken zu können. Das reduziert erheblich den Verbrauch fossiler Energieträger, die sonst für viel Geld eingekauft werden müssten. Denn die Sommersonne scheint für umme. Selbst in lauen Wintermonaten sind die Solarröhren noch in der Lage, Warmwasser ins Netz einzuspeisen.
Wir haben unsere StadträtInnen Anja Feichtinger, Christina März, Frank Franke, Marius Wittwer und Andreas Geisler sowie unseren Landtagsabgeordneten Gerald Eisenblätter auf ihrer Tour vor Ort begleitet.
Noch sind die Sonnenfänger abgedeckt.Biotop im Entstehen.SPD-VertreterInnen aus Stadtrat und Landtag in Lausen-Grünau, begleitet durch Vertreter unseres SPD-Ortsvereins Leipzig-West, vor der Solarthermieanlage. Und nein, hier geht’s nicht um Strom. Hier wird demnächst Fernwärme für Leipzigs Haushalte erzeugt.
Heute waren wir wieder für die Grünauerinnen und Grünauer persönlich auf der Stuttgarter Allee ansprechbar. Unsere Stadtbezirksbeirätin, Ariane Zimmer, hatte ein offenes Ohr für die Anliegen der PassantInnen. Jonas, Michael und Steffen unterstützten am Stand.
Bei dieser Gelegenheit lernten wir auch noch etwas über den „Kürschner“, auf den uns ein Bürger ansprach. Nein, es ging nicht um den Handwerksberuf, er hatte Interesse an der Publikation des Bundestags, die nur einer aus unserem Team kannte. Damit konnten wir nicht aushelfen, das Heft ist jedoch beim Bundestag abrufbar und kostenlos in Papierform bestellbar.
Bürgerdialog in der Stuttgarter Allee u. a. mit Ariane Zimmer und Jonas Herrmann.
Keine Wahl in Sicht. Trotzdem auf der Straße und für die Menschen vor Ort ansprechbar. Bürgerdialog in Grünau – das Original – seit 2015! Heute wieder an der Haltestelle Schönauer Ring vor dem PEP-Center.
Unser Antrag für den Stadtparteitag der SPD Leipzig am 17. Mai 2025
Beschlussvorschlag
Der Stadtparteitag möge beschließen und an die Bundestagsfraktion weiterleiten:
§ 47k, Marktbeobachtung im Bereich Kraftstoffe, des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) soll dahingehend erweitert werden, dass von der Marktbeobachtung für Kfz-Kraftstoffe nicht nur fossile Otto- und Dieselkraftstoffe an öffentlichen Tankstellen erfasst werden, sondern auch die an öffentlich zugänglichen Ladepunkten für E-Fahrzeuge beziehbare elektrische Energie für Punktuelles Aufladen.
Begründung
Seit mehr als 10 Jahren gibt es die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) in Deutschland. Sie ist Teil des Bundeskartellamts und sammelt Kraftstoffpreise an Tankstellen und stellt diese Informationen der Öffentlichkeit zur Anzeige in sogenannten Spritpreis-Apps zur Verfügung.
§ 47k des GWB erfasst ausschließlich fossile Otto- und Dieselkraftstoffe. Der E-Kraftstoff Strom zum Laden von E-Kfz bleibt unberücksichtigt. Damit ist es Ladenpunkt-Anbietern weitgehend freigestellt, zu welchem Preis sie ihre Ladeleistung für Punktuelles Aufladen (Ad-hoc-Laden ohne vorherige Vertragsbindung) anbieten. VerbraucherInnen erfahren somit erst nach dem Parken des Kfz am Ladepunkt, welcher Strompreis vor Ort berechnet wird.
Dies ist verbraucherunfreundlich. Daher sollten auch Ladepunkt-Betreiber von der Marktbeobachtung gemäß § 47k des GWB erfasst werden.
Unser Antrag für den Stadtparteitag der SPD Leipzig am 17. Mai 2025
Beschlussvorschlag
Der Stadtparteitag möge beschließen und an die Stadtratsfraktion weiterleiten:
Die Wahlwerbesatzung bzw. die Sondernutzungssatzung der Stadt Leipzig sind dahingehend anzupassen, dass die Menge, Größe und Art der Wahlwerbung durch Hängeschilder (Wahlplakate) der Parteien* durch folgende Punkte begrenzt bzw. angepasst wird:
Das Anbringen (doppelseitiger) Wahlplakate an Stadtbeleuchtungsmasten wird im Zeitraum von sechs Wochen vor dem Wahltag auf 1.000 Stück je Partei* je Stadtbezirk begrenzt.
Zur Kontrolle der Menge gibt die Stadt (wie sonst üblich) Wertmarken aus, die für eine schnelle Sichtprüfung an den Plakaten anzubringen sind.
Die an Stadtbeleuchtungsmasten angebrachten Wahlplakate dürfen nicht größer als 594 × 841 mm (DIN A1) sein.
Je Stadtbeleuchtungsmast ist das Anbringen nur eines (doppelseitigen) Plakats je Partei* gestattet.
Die Wahlplakate dürfen ausschließlich aus Pappe sein.
*Partei, Wählervereinigung oder parteilose Einzelbewerberin
Begründung
Hinter uns liegen drei Wahlkämpfe, die in Teilen einer Materialschlacht glichen. Die Satzungen der Stadt Leipzig enthalten keinerlei Regeln über die zulässigen Mengen der Wahlwerbung. Daher steht es den Parteien und BewerberInnen praktisch frei, je nach Budget Unmengen an Plakatwerbung an der Stadtbeleuchtung anzubringen.
Auch wenn bspw. der SPD Leipzig für den zurückliegenden Bundestagswahlkampf 20.000 Plakate genehmigt wurden, kann praktisch niemand die in Umlauf gebrachte Menge kontrollieren. Eine Mengenbegrenzung erscheint nicht nur im Hinblick auf die Schonung von Ressourcen sinnvoll, sondern auch mit Blick auf die Chancengleichheit der BewerberInnen.
Wahlplakate sind derzeit auf eine Größe von DIN A0 beschränkt. Das erscheint uns zu groß.
Das Material der Wahlplakate ist derzeit nicht geregelt. Da die Wahlplakate i.d.R. ausschließlich für einen sechswöchigen Wahlkampf hergestellt und dann wieder vernichtet werden, sollte für Wahlplakate mit Blick auf die Umweltbelastung ausschließlich Pappe als einfach zu recycelnden Wertstoff zulässig sein.
Der Frühling hat sich in Grünau unübersehbar Bahn gebrochen. Die ersten warmen Tage wecken bei nicht wenigen den Wunsch, den Grill anzuwerfen. Aber wohin damit, wenn man weder ein Grundstück noch einen Balkon hat und schöne Ecken in Grünau zum Verweilen einladen? Diese Frage stellten wir uns, da auch immer wieder der Wunsch nach öffentlichen Grillplätzen und der Ärger über das Wild-Grillen an uns herangetragen wird.
Unsere Stadtbezirksbeirätin, Ariane Zimmer, trug die Frage in den Stadtbezirksbeirat. Sie wollte wissen, welche Erfahrungen die Stadt mit den bisher eingerichteten offiziellen Grillplätzen in anderen Stadtbezirken hat.
Die Antwort fiel wenig erfreulich aus: „Leider können das Amt für Stadtgrün und Gewässer und der Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig in Bezug auf das Nutzungsverhalten auf öffentlichen Grillplätzen im Stadtgebiet größtenteils keine guten Erfahrungsberichte zurückmelden. Hinweise und Benutzerregeln werden missachtet. Pflichten der Entsorgung von Abfällen und Asche werden häufig ignoriert. Nach Nutzung werden die entsprechenden Plätze vermüllt zurückgelassen. Grillrückstände wie Asche, große Mengen an Verpackungen oder Essens-/Fleischreste bleiben vor Ort und müssen von den Zuständigen des Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig aufgenommen und entsorgt werden. Eine weitere Problematik ist das damit verbundene Rattenaufkommen in den betreffenden Bereichen.“
Weiter heißt es: „Darüber hinaus werden die Grillplätze oft als illegale Feuerstelle genutzt. Dazu werden Latten von Bänken oder Zäunen als Brennholz entfremdet. Bereiche werden beschädigt. Mit der Ausweisung fester, öffentlicher Grillplätze, legt die Stadt klar fest, wo Grillen erlaubt ist. Illegales Grillen soll dadurch vermieden werden, um Schäden im öffentlichen Grün zu vermeiden. Eine Kanalisierung oder Eindämmung des illegalen Grillens erfolgte leider dadurch bisher nicht.“
SPD-Stadtbezirksbeirätin Ariane Zimmer ernüchtert: „Die Idee, in Grünau öffentliche Grillplätze einzurichten, um das Wild-Grillen in geordnete Bahnen zu lenken, scheint keinen Erfolg zu versprechen. Das ist schade, aber angesichts dieser Aussichten lohnt es sich derzeit nicht, das Thema weiterzuverfolgen.“
🍽️ Verdienter Imbiss zur Stärkung nach unserem diesjährigen Frühjahrsputz in der Parkallee.
🧹 Flüchtig betrachtet, eine relativ ordentliche Allee zum Flanieren, beim genaueren Hinsehen dann doch ’ne ganze Menge Unrat zusammengekommen.
💪 Starke Teamleistung! 🫶 Danke für den Support!
Stadtbezirksbeirätin Ariane Zimmer (in roter Jacke) mit der SPD Leipzig-West und engagierten UnterstützerInnen beim diesjährigen „Leipziger Frühjahrsputz“ in Grünau.
Wir nehmen wieder Greifer und Müllsäcke in die Hand und beteiligen uns auch dieses Jahr am Leipziger Frühjahrsputz! Wir nehmen uns die Parkallee vor und befreien sie von Unrat, den andere hinterlassen haben. Es ist traurig, dass das nötig ist, aber Anlass und Gelegenheit für uns, wieder einmal an der frischen Luft zusammenzukommen, für unseren Stadtteil anzupacken, und als Team eine gute Zeit zu haben.
Nachdem die ersten Wahlplakate an den Straßenlaternen gehangen wurden, fand heute unser erster Bürgerdialog des Jahres gemeinsam mit Nadja Sthamer, unserer SPD-Direktkandidatin, in der Stuttgarter Allee vor dem Allee-Center statt.
„Ich möchte erneut nach Berlin, um dort weiter für ein lebenswertes Leipzig für alle zu kämpfen. Bezahlbares Wohnen, gute Löhne und gute Bedingungen für Familien in jeglicher Konstellation sind für mich Herzensthemen.“ – Nadja Sthamer
Alle Informationen zu Nadja und dem Regierungsprogramm der SPD findest Du auf unserer Seite zur Bundestagswahl.
👉 Am 23. Februar 👩 Nadja Sthamer & ❤️ SPD wählen!
Nadja Sthamer am Infostand mit dem SPD-Ortsverein Leipzig-WestGeballte Frauenpower: Nadja Sthamer mit UnterstützerinnenBürgerdialog in der Stuttgarter Allee.
Leider hat sich dieses Mal all das ehrenamtliche Engagement in den Jahren zuvor für unseren Stadtbezirk nicht ausgezahlt. Auch im Ortschaftsrat Miltitz verschoben sich die Kräfte.
Für die Landtagswahl am 1. September warf Sascha Kodytek seinen Hut in den Ring. Mit ihm gemeinsam warben wir wieder für eine sozialdemokratische Beteiligung in der Landesregierung und unserer Spitzenkandidatin, Petra Köpping.
Auch wenn es – wie zu erwarten – für ein Direktmandat nicht reichte, so können wir heute zumindest auf eine erneute Regierungsbeteiligung auf Landesebene blicken.
In unserem kleinen Grünauer Kosmos waren wir – wie man das von uns kennt – wieder an zahlreichen Stellen präsent und für die Menschen vor Ort ansprechbar. Auf unseren Bürgerdialogen abseits der Wahlkämpfte sammelten wir Unterschriften für den Volksantrag „5 Tage Bildungszeit“ (Zeit für Sachsen), den landesweit so viele Menschen unterschrieben und unterstützten, dass er die erforderliche Stimmenanzahl von 40.000 weit überschritten hatte.
Ariane ZimmerSascha KodytekUnterschriften sammeln für den Volksantrag „5 Tage Bildungszeit“
Mit etwas Stolz können wir auch auf den Radweg-Lückenschluss entlang der Lützner Straße blicken. Dank des „Sofortprogramms Radverkehr“ der SPD Leipzig mit anschließender Bürgerbeteiligung konnte diese ärgerliche Lücke dieses Jahr zumindest provisorisch geschlossen werden.
Provisorischer Radweg-Lückenschluss Lützner Straße
Unser Versuch, das leerstehende Alte Postgebäude in der Stuttgarter Allee und das nach einer neuen Immobilie suchende Polizeirevier in der Ratzelstraße zusammenzubringen, blieb erfolglos. Eine Prüfung ergab, dass das leerstehende Gebäude nicht die erforderlichen Anforderungen erfüllt. Dabei wäre eine Wache an einem so zentralen Standort, der zudem als Kriminalitätsschwerpunkt gilt, ein Lichtblick gewesen.
Ariane Zimmer und Sascha Kodytek sondierten die Möglichkeit, im leerstehenden Postgebäude eine Polizeiwache einziehen zu lassen.
Im April berichtete unsere Stadtbezirksbeirätin, Ariane Zimmer, über das Scheitern des Planungsbeschlusses zum Bildungs- und Bürgerzentrums sowie zum Grundsatzbeschluss für die Ansiedlung der Leipziger Modellschule neben dem Allee Center. Die vorgebrachten Einwände im Stadtbezirksbeirat Leipzig-West stießen unsererseits auf Unverständnis. Zum Glück gab es letzten Ende Grünes Licht durch die nachfolgende Ratsversammlung.
Völkerfreundschaft: Hier tagt der Stadtbezirksbeirat
Ebenfalls im April fand unser traditioneller Frühjahrsputz statt – dieses Mal im Schönauer Park und gemeinsam mit der Grünauer Jugendfeuerwehr.
Gemeinsamer Frühjahrsputz im Schönauer Park: SPD und Jugendfeuerwehr.
Gleich im Anschluss waren wir wieder mit einem Stand am 1. Mai an der Ratzelwiese im Einsatz, der dieses Jahr so kurz vor der Kommunalwahl auf besonderes Interesse bei den PassantInnen stieß. Kurz danach waren auch die Leipziger Jusos mit einem Infostand am Skatepark am Heizhaus im Einsatz.
Infostände an der Ratzelwiese und am Skatepark.
Etwa zur gleichen Zeit entstand endlich die Furt über den Zschampert. Die Querung in der Nähe des Hundestrands am Kulkwitzer See ließ lange Zeit auf sich warten. Wir regten einst einen Wiederaufbau an, nachdem die alte Querung wegen Mängeln entfernt werden musste.
Furt über den Zschampert
Mit der Kommunalwahl endete das Mandat unseres Stadtrats Heiko Bär. Er vertrat 15 Jahre lang leidenschaftlich die Interessen unseres Stadtbezirks in der Ratsversammlung. Viele lokale Akteure traten an ihn heran, wenn sie Hilfe und Unterstützung brauchten. Er war der erste vor Ort, als die MieterInnen des Bungalowdorfs am Kulkwitzer See um das Fortbestehen fürchteten.
Mit der Konstituierung des neuen Stadtrats endete auch die Legislatur des Stadtbezirksbeirats. Zwei der elf Sitze mussten die etablierten Parteien an einen Newcomer abgeben. Damit endete auch die Amtsperiode unseres zweiten Stadtbezirksbeirats, Steffen Franzeck, der seine vorletzte Sitzung und die erste nach der Sommerpause fürs Stadtteilmagazin GRÜN-AS zusammenfasste. Anlass war eine lebhafte Diskussion zum Neubau des Rettungszentrums West und erneute Anwohnereinwände gegen die Leipziger Modellschule. Darüber hinaus gab es eine Richtigstellung zu den Eigentumsverhältnissen des Postgebäudes in der Stuttgarter Allee.
Nach der Landtagswahl gab es dann Neues vom „PEP-Platz“ zu berichten: Die Hundewiese wurde eingezäunt, die Sitzbänke wurden erneuert und der Radweg an der Haltestelle „Schönauer Ring“ farblich hervorgehoben und um Piktogramme ergänzt. Alles Initiativen, die ihren Ursprung in unserem Ortsverein hatten.
Voraussichtlich im Oktober wird sich der neue Stadtbezirksbeirat in der Völkerfreundschaft konstituieren, der in beratender Funktion der städtischen Ratsversammlung vorgeschaltet ist. Ihm werden wieder elf Grünauer, Lausener bzw. Schönauer BürgerInnen angehören, die die Parteien gemäß des Kommunalwahlergebnisses vom 9. Juni vorschlagen werden. Diesem sei ein gutes Händchen und eine kollegiale Zusammenarbeit gewünscht, dem Allgemeinwohl der hier Lebenden verpflichtet. (Miltitzer Belange werden im dortigen Ortschaftsrat behandelt.)
Steffen Franzeck, SPD Stadtbezirksbeirat 2019-2024
Zum Ende dieses Beitrags möchte ich die Gelegenheit nutzen, den Beirätinnen für Beiräten sowie der Vorsitzenden, Frau Luckmann, für die konstruktive Zusammenarbeit in der nun zu Ende gehenden Legislaturperiode zu danken. Fünf Jahre lang war es nicht selten eine Freude, einmal im Monat beratend in diesem Gremium tätig sein dürfen, und den gesamten Stadtbezirk im Blick zu haben. Die ehrenamtliche Arbeit nach dem eignen Feierabend weitet den eigenen Horizont und ermöglicht den Blick über den Tellerrand des eigenen Wohnumfelds. Man entwickelt ein Gefühl für die Belange der Menschen in anderen Quartieren, aber erhält gleichwohl Einblicke in die Arbeit der Stadtverwaltung, deren Mitarbeiter wir oft beim Einbringen der Beschlussvorlagen engagiert und dem Stadtteil zugewandt erlebten.