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Deine SPD vor Ort in Leipzig-Grünau, -Lausen, -Miltitz und -Schönau
Wir unternehmen eine Radtour zum Cospudener See, zu der sich interessierte Bürger und Sympatisanten gern anschließen können:
Samstag, 9. Sept. 2023,
10 Uhr Start am Ratzelbogen.
Unser Weg führt uns voraussichtlich durch die Siedlung Grünau, die Neubauernsiedlung, weiter über die Gerhard-Ellrodt-Straße und Brückenstraße. Nach etwa 6 1/2 Kilometern erreichen wir den nordwestlichen Zipfel des Cospudener Sees. Von dort haben wir die Möglichkeit, entweder im Uhrzeigersinn 2 km zur „Cospudener Combüse“ (Imbis+WC) zu radeln oder entgegen des Uhrzeigersinns 4 km zum Aussichtspunkt „Bistumshöhe“ (Imbis). Nach einer Verschnauf- bzw. Snack-Pause geht’s im Anschluss wieder zurück nach Grünau. Die Strecke ist dank zahlreicher Radwege und Radstreifen auf größtenteils asphaltiertem Untergrund gut zu befahren.
Der Ausflug bietet die Gelegenheit, mit den ehrenamtlich tätigen Stadtbezirksbeiräten der Grünauer SPD, Ariane Zimmer und Steffen Franzeck, und weiteren Mitgliedern unseres SPD-Ortsvereins ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
Unser SPD-Ortsverein Leipzig-West nutzte das Schönauer Parkfest für das Einholen eines Stimmungsbilds zur Frage:
Sollten alle mit einem Zweirad fahrenden Personen während der Fahrt verpflichtend einen geeigneten Schutzhelm tragen?
101 Personen haben ihren Stimmzettel in unsere Wahlurne geworfen.
75 votierten mit JA, 14 votierten mit NEIN, 12 enthielten sich.
Die Umfrage ist selbstverständlich nicht repräsentativ.
Anlass der Abstimmung war ein Antrag zur Helmpflicht für Radfahrende, den unser Ortsverein auf dem Stadtparteitag der SPD Leipzig am 1. Juli eingebracht hatte. Mangels Zeit konnte dieser nicht debattiert und entschieden werden. Nun ist der Stadtvorstand am Zug.
Zwei Tage lang auf Tuchfühlung mit den potentiellen Wählerinnen und Wählern, freundliche aber auch fordernde Gespräche, und immer ein banger Blick auf die Wetter-App… das war unser Schönauer Parkfest 2023!
An unserer Umfrage, „Sollte auf dem Fahrrad verpflichtend ein Schutzhelm getragen werden?“ haben 101 Besucher:innen des Parkfests teilgenommen.
75 votierten mit JA,
14 votierten mit NEIN,
12 enthielten sich.
Anlass der Abstimmung war ein Antrag zur Helmpflicht für Radfahrende, den unser Ortsverein auf dem Stadtparteitag der SPD Leipzig am 1. Juli eingebracht hatte. Mangels Zeit konnte dieser nicht debattiert und entschieden werden. Nun ist der Stadtvorstand am Zug.
Darüber hinaus konnten wir bereits 65 Unterschriften für den Volksantrag „5 Tage Bildungszeit für Sachsen“ einsammeln.
Wir danken dem KOMM-Haus für die Organisation des Stadtteilfests und danken unseren Unterstützer:innen am SPD-Stand, insbesondere dem SPD Ortsverein Leipzig-Nordwest, sowie Supporter:innen aus anderen OVs, der ASF Leipzig und SPDqueer Leipzig. Wir freuten uns über den Besuch unserer Bundestagsabgeordneten, Nadja Sthamer, den Landtagsabgeordneten, Dirk Panter, sowie über die Leipziger Stadträte Christina März, Heiko Bär, Andreas Geisler und Christian Schulze der SPD-Fraktion Leipzig.
Am Donnerstag besuchte sie auf ihrer Sommertour den Verein Haus Steinstraße e.V. im Robert-Koch-Park. Dieser wird vom Sozialministerium Sachsen im Rahmen des Programms „Soziale Orte“ für 3 Jahre mit 150.000 Euro gefördert.
„Haus Steinstraße“ möchte das Potential des Parks mit seinen Gebäuden nutzen, um den lebenswerten Stadtteil zu unterstützen. Es soll ein Ort der Vielfalt entstehen, der in den Stadtteil hineinwirkt und mit dem sich die Bürgerinnen und Bürger identifizieren können.
Der Robert-Koch-Park befindet sich (mit Ausnahme des Klinikums) seit Kurzem wieder im Besitz der Stadt Leipzig. Das Kleinod soll zu einem lebendigen, sozialen Ort für die Bürger:innen entwickelt werden.
Ariane Zimmer, SPD-Stadtbezirksbeirätin, zum Besuch: „Das Engagement in unserem Stadtbezirk verdient Wertschätzung und Unterstützung. Wir werden die Entwicklung begleiten und die Stadt in die Pflicht nehmen, den Robert-Koch-Park wieder zu einem vorzeigbaren Ort aufblühen zu lassen. Mit der Rückübertragung des Geländes an die Stadt und der aktuellen Erarbeitung eines Entwicklungs- und Nutzungskonzepts scheinen die ersten Schritte gemacht. Nun heißt es dranbleiben und nicht nachlassen.“
Auch heute Morgen während des Berufsverkehrs war die Entwässerung der Ratzelstraße dem Starkregen nicht gewachsen.
Da sich diese Phänomene häufen, wiesen unsere Stadtbezirksbeiräte, Ariane Zimmer und Steffen Franzeck, die Stadt Leipzig in der Sitzung des SBB West Anfang Mai darauf hin, dass nach Regenfällen regelmäßig das Wasser auf weiten Teilen der hinteren Ratzelstraße nicht mehr abfließt.
In der Antwort des Verkehrs- und Tiefbauamts Leipzig (VTA) erkennt man an, dass der Abschnitt der Ratzelstraße zwischen Basteistraße und Ratzelbogen sich in keinem wünschenswerten Zustand befindet, jedoch verkehrssicher sei. Die Fahrbahnoberfläche ist aufgrund der Überalterung stellenweise verschoben bzw. durch Reparaturstellen uneben.
Weiter führt das VTA aus: „Grundsätzlich soll in diesem Bereich die Entwässerung erneuert werden. Eine Terminierung dafür kann allerdings derzeit noch nicht benannt werden, da die Planungskapazitäten derzeit mit anderen prioritären Vorhaben ausgelastet sind und auch Schnittstellen zur Planung der straßen- und entwässerungsseitigen Erschließung der Siedlungen Grünau und Kirschbergsiedlung zu berücksichtigen sind.“
Wir bleiben dran!
an der Kiewer Straße
Mit Menschen gesprochen, die auf dem Weg waren, ihre Besorgungen zu erledigen. Die Nahversorgung im Planetenviertel war erneut Thema, auch mangelnde Angebote für SeniorInnen.
Die nächste Möglichkeit, mit uns ins Gespräch zu kommen, besteht auf dem Schönauer Parkfest am letzten August-Wochenende.
Unser Antrag für den Stadtparteitag 2023 der SPD Leipzig
Der Stadtparteitag möge beschließen und an den Bundesparteitag weiterleiten:
Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) § 21a wird dahingehend geändert, dass von allen Zweiradfahrenden während der Fahrt ein geeigneter Schutzhelm zu tragen ist.
Begründung
Der Radverkehr als klimaschonende Mobilitätsform leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Dafür stellt z.B. die Bundesregierung in verschiedenen Programmen Mittel zur Verfügung, die in einigen Jahren oder Jahrzehnten die Infrastruktur für Radfahrende deutlich sicherer machen wird.
Immer mehr Menschen nutzen im Alltag das Fahrrad. Die Gründe sind vielfältig – Fitness und Wohlbefinden steigern, schneller und unkomplizierter als mit dem Auto ans Ziel kommen, Kosten sparen oder einen eigenen Betrag zum Klimaschutz leisten.
Leider werden auch immer mehr Radfahrerinnen und Radfahrer bei Unfällen im Straßenverkehr schwer oder gar tödlich verletzt. Im Jahr 2022 starben in Deutschland allein bei den Pedelec-Fahrern 75 Menschen mehr als im Vorjahr.
Studien zeigen, dass über die Hälfte dieser tödlichen Verletzungen durch Schädel-Hirn-Traumata verursacht werden. Die meisten dieser Menschen könnten noch leben, wenn sie einen Helm getragen hätten.
Auch Unfallopfer, die mit schwersten Kopfverletzungen überlebt haben, sind laut Studie immer ohne Helm unterwegs gewesen.
Bereits jetzt gilt lt. StVO für Krafträder und offene Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h die Helmpflicht.
Warum werden Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer nicht genauso geschützt? Bereits ein durchschnittlicher Radfahrer kann diese Geschwindigkeit erreichen. Nutzer von Pedelecs (Elektro-Fahrrädern) oder trainierte Fahrer können aber auch schon mal mit bis zu 40 km/h unterwegs sein.
Die Einführung einer Helmpflicht für alle Zweiradfahrerenden verursacht keine Kosten, stellt eine vergleichsweise geringe Beeinträchtigung für die Radfahrerinnen und Radfahrer dar, könnte hunderte Leben retten und unnötiges Leid verhindern – und das nicht erst in einigen Jahren oder Jahrzenten, sondern jetzt!
Quellen:
„mobil und sicher – Das Verkehrswachtmagazin“ (Ausgabe 2/21):
„Sicherheitspotentiale durch Fahrradhelme“ – HFC Human-Factors-Consult GmbH, Berlin (2017)
„Untersuchungen zur Schutzwirkung des Fahrradhelms“ – Unfallforschung der Versicherer (UDV) (2015)
„Verkehrssicherheit von Radfahrern – Analyse sicherheitsrelevanter Motive, Einstellungen und Verhaltensweisen“ – Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) (2016)
„Pressemitteilung Nr. 073“ – Statistisches Bundesamt (Destatis) (2023)
Unser Antrag für den Stadtparteitag 2023 der SPD Leipzig
Der Stadtparteitag möge beschließen und an die Stadtratsfraktion weiterleiten:
(1) Die Hinweisschilder und Wegweiser zu den Park-and-Ride-Parkplätzen sind an den Zufahrten zur Stadt Leipzig zu prüfen und zu verbessern – insbesondere zum P+R Lausen.
(2) Die Kommunikation von Park-and-Ride-Parkplätzen ist zu verbessern. Hierzu sollte die Stadt Leipzig auf Großveranstalter zugehen und darauf hinwirken, Park-and-Ride-Plätze den anreisenden Gästen auf Eintrittskarten gemeinsam mit der Fahrberechtigung für den ÖV oder anderen geeigneten Wegen bekannt zu machen.
Begründung
erfolgt mündlich
Else Henriette Staffelstein geb. Gaspary: geb. 16.06.1865 in Berlin, gest. 16.10.1942 im Ghetto Theresienstadt. Staffelstein wohnte mit ihrem Mann, dem Guts- und Fabrikbesitzer Adolf Staffelstein (1864–1930), in Lausen. Nach der „Arisierung“ des Gutes 1941 zog sie in das Altersheim der Ariowitsch-Stiftung. Sie wurde als Jüdin im September 1942 nach Abschluss eines „Heimeinkaufsvertrages“ nach Theresienstadt deportiert.¹
Am heutigen Tag wurde auf unsere Initiative hin ein Stolperstein am Lausener Dorfplatz eingelassen, dem Ort, an dem Else Staffelstein zuletzt zuhause war, bevor sie dieses aufgeben musste, deportiert und ermordet wurde.
Der Stolperstein ist Erinnerung und Mahnung zugleich. Er ist der erste Stolperstein in unserem Stadtbezirk. Weitere werden folgen. Jüdisches Leben war und ist Teil unseres Landes. Nie wieder dürfen sich die Gräuel des Holocaust wiederholen.
Wir danken Gunter Demnig, der das Stolperstein-Projekt einst ins Leben rief. Wir danken der Leipziger Arbeitsgruppe Stolpersteine für das Ermöglichen dieser Erinnerung. Wir danken Gudrun Matschenz und Frank Uhlemann für die Recherchen zum Leben von Else Staffelstein.
¹ Kurzbiografie aus dem Leipziger Straßennamenverzeichnis. Die Staffelsteinstraße in Lausen trägt ihren Namen.
in Lausen-Grünau an der Kotsche.
Was bewegt die Menschen im WK 8? Wir waren wieder auf der Straße und hörten zu, was uns Passantinnen zu sagen hatten.
Fragende Blicke dürften Passanten haben, die vor der Ruine des ehemaligen Eingangs zur landwirtschaftlichen Versuchsstation von Rudolph Sack innehalten. Das auf dem Gelände des Robert-Koch-Parks befindliche Ensemble gibt leider keinerlei Hinweise auf den geschichtlichen Hintergrund.
Auf Initiative unseres Ortsvereins schlugen unsere Stadtbezirksbeiräte, Ariane Zimmer und Steffen Franzeck, die Anbringung einer Info-Tafel am Wegesrand vor, um für Aufklärung zu sorgen. Die Stadt machte einen Alternativvorschlag zu den historischen Überresten im Robert-Koch-Park:
„Gegenwärtig wird […] ein Entwicklungs- und Nutzungskonzept für den Park erstellt. Im Sinne des Vorschlags […] soll dieses Konzept um die Ausarbeitung eines öffentlichkeitswirksamen Informationskonzeptes erweitert werden.“ Mit dessen Umsetzung sollen auch die geschichtlichen Hintergründe des Areals dargestellt werden – inklusive der Geschichte der ehemaligen landwirtschaftlichen Versuchsstation.
Am Donnerstagabend hat die Mitgliederversammlung unseres Ortsvereins turnusgemäß einen neuen Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt.
Alter und neuer Vorsitzender ist Steffen Franzeck. Ihm stehen die stellvertretenden Vorsitzenden Ariane Zimmer und Robert Wiezorek zur Seite. Neuer Kassierer ist Thomas Finsch. Jonas Herrmann führt das Amt des Schriftführers weiter. Mit ihrer langjährigen Erfahrung komplettieren Peter Hütter, Frank Uhlemann und Klaus-Dieter Hülsmann als Beisitzer den Vereinsvorstand.
Steffen Franzeck: „Ich danke für die konstruktive Zusammenarbeit im bisherigen Vorstand und für das erneut entgegengebrachte Vertrauen. Mit dem ‚Superwahljahr‘ 2024 liegt eine spannende aber auch arbeitsintensive Zeit vor uns. Ich freue mich darauf, mit meinem Team und den Mitgliedern des Ortsvereins die Arbeit im Stadtbezirk fortzuführen.“
Bei schönstem Wetter standen wir gestern Nachmittag in der Grünauer Allee und hörten aufmerksam zu, was die Menschen vor Ort bewegt.
Anlässlich unseres 160. SPD-Geburtstags am 23. Mai blickt Ariane Zimmer, seit 1994 SPD-Mitglied, heute Stadtbezirksbeirätin und Schatzmeisterin unseres Ortsvereins, mit ein paar persönlichen Worten zurück auf die letzten drei Jahrzehnte politischer Arbeit in Grünau.
Seit gut 33 Jahren auch in unserem kleinen Ortsverein am westlichen Rand von Leipzig mit Mitgliedern aus Grünau, Lausen, Schönau und Miltitz.
Im November 1989 – mitten in der aufregenden und nicht ungefährlichen Wende-Zeit – wurde der Leipziger Kreisverband der Sozialdemokratischen Partei der DDR (SDP, seit 1990 SPD) gegründet.
Man traf sich in der Pharmazieschule in Kleinzschocher, um zu diskutieren, wie der Weg in eine ökologisch orientierte, soziale Demokratie aussehen könnte.
Erinnern Sie sich an das damalige Leipzig? Eine hohe Umweltbelastung, Schmutz und Verödung prägten das Stadtbild. Die historische Bausubstanz im Zentrum verfiel, das Umland war von Braunkohletagebauen geprägt. Der bauliche Zustand vieler Wohnhäuser war erschreckend, die technische Infrastruktur heruntergewirtschaftet. Die Menschen hatten große Existenzängste und mussten oft auch Veränderungen der zwischenmenschlichen Beziehungen verkraften.
Trotzdem und vielleicht gerade deshalb gab es viele Leipzigerinnen und Leipziger, die die neue Freiheit nutzten und die Veränderungen mitgestalten wollten.
Im Februar 1990 wurde unser Grünauer Ortsverein der SPD gebildet, schon im Mail 1990 fanden die ersten freien Kommunalwahlen in Leipzig statt.
Über manche Wahlforderungen der Grünauer Genossen würden wir heute lächeln – wie einen Telefonanschluss für alle. Andere mussten wir erkämpfen, jetzt sind sie eine Selbstverständlichkeit – wie das Verschwinden der Kasernen aus den Wohngebieten, den Bau einer Schwimmhalle, den Erhalt von Kitas und Gesundheitseinrichtungen, die Schaffung von Querverbindung zwischen den WK’s oder den S-Bahn-Anschluss an die Innenstadt.
Nach der Deutschen Einheit im Oktober lebten noch rund 85.000 Einwohner in Grünau. Dann setzte eine Wegzugswelle ein und Jahre mit hohen Leerständen und Gebäudeabbrüchen folgten. Wir mussten uns in einem völlig veränderten wirtschaftlichen und sozialen Umfeld zurechtfinden.
Die Grünauer Genossen trafen sich in der AWO-Sozialstation im Dölziger Weg, später bei Erwin im Magdeborner Stübl in der Kirschbergsiedlung, in der „Klinke“ im WK 8, heute im Gasthof Lausen und beim Kroaten im PEP. Hier wurde und wird über die aktuelle Situation gestritten und welche Forderungen der Menschen aus dem Stadtteil an die Politik gegeben werden sollen. Viele dieser Forderungen konnten verwirklicht werden, weil unser kleiner Ortsverein im Laufe der Jahre Bundestagsabgeordnete (Gunther Weißgerber), Mitglieder des Landtages (Margit Weihnert), Stadträte (Jürgen Wesser, Heiko Bär und andere) und Stadtbezirksbeiräte (jetzt Steffen Franzeck und Ariane Zimmer) entsendet hat.
Aber neben der Politik bleibt immer auch Zeit für gemeinsame Aktionen und Erlebnisse. So gab es Anfang der 90er Jahre gegenseitige Besuche mit dem Partner-Ortsverein aus Hannover, wir machten Ausflüge nach Freiburg und Schifffahrten, besuchten den Bundestag und treffen uns bei Fahrradtouren und Grillabenden.
Unser „bunter Haufen“ verbindet die unterschiedlichsten Persönlichkeiten, SchülerInnen, Studierende, UnternehmerInnen, Lehrkräfte, SachbearbeiterInnen, RentnerInnen, Geschäftsführende, VerkäuferInnen. Dabei sind auch einige der mutigen und tatkräftigen Gründungsmitglieder, wie Lutz Wedler und Frank Uhlemann, noch heute in unserem SPD-Ortsverein aktiv. Gemeinsam mit den alten Hasen und unseren aktiven jungen Mitgliedern setzen wir uns weiter für eine sozialdemokratische Stadtpolitik ein und freuen uns über unsere großen und kleinen Erfolge. Dabei können wir hier nur einige wenige unserer Ideen und Arbeiten – wie beim Campus Grünau, zum Bau des Bildungs- und Bürgerzentrums in der Stuttgarter Allee, bei der Entwicklung des Kulkwitzer Sees und dem Erhalt des Grünolino als feste Buslinie der LVB oder bei der Umgestaltung des Platzes am PEP – nennen.
Einsam steht eine Mutter auf einem Sockel, hält schützend ihre Hände über ein Kind und schaut sorgenvoll gen Himmel.
Wer schon einmal an der Skulptur in der Parkallee vorbeigelaufen ist, hat sich vielleicht gefragt, was es damit auf sich hat. Seit Kurzem findet man am Sockel eine Plakette mit dem Namen des Künstlers und dem Titel seines Werks: „Mutter mit Kind“ von Theo Balden.
Die Anbringung der Infotafel erfolgte auf Initiative unserer Stadtbezirksbeiräte, Ariane Zimmer und Steffen Franzeck, und wurde über das Stadtbezirksbudget ermöglicht.
GeMA1nsam für Grünau und die Menschen, die hier leben.
Nach drei Jahren Corona-Pause fand heute wieder das Maifest der WBG Kontakt e.G. statt. Wir nutzten dankbar die Gelegenheit, mit den BesucherInnen ins Gespräch zu kommen und zu hören, was den Anwohnern in Lausen-Grünau unter den Nägeln brennt.
Neben Kritik an mangelnden Sitzgelegenheiten, Ausfällen bei der S-Bahn oder das verbotene Grillen am Kulkwitzer See hörten wir auch immer wieder, dass sich die Menschen im Großen und Ganzen hier wohlfühlen.
… im WK 7 und im Anschluss SPD-Abend im Gasthof Lausen. Das war unser Donnerstag dieser Woche.
Das Wetter spielte mit, und es dauerte auch nicht lange, bis die ersten Passantinnen auf uns zukamen, um uns ihr Herz über die Situation vor Ort auszuschütten. Wir haben zugehört und ihre Sorgen und Nöte für unsere Arbeit mitgenommen.
Am Abend wurde lebhaft zu Radverkehr vs. Autoverkehr diskutiert, eine kürzliche Vor-Ort-Begehung am Kulkwitzer See ausgewertet und Antragsideen für den nahenden Stadtparteitag besprochen.
Am 1. Mai findet man uns beim „Politischen Frühschoppen“ von 10 bis 17 Uhr auf der Grünauer Ratzelwiese auf dem Maifest der WBG Kontakt e.G. Auch dort kann man mit uns ins Gespräch kommen.
Die Anregung kam aus unserem Ortsverein und fand seinen Weg über den Stadtbezirksbeirat in die Beratungen zum Doppelhaushalt 2023/2024 der Stadt Leipzig:
Der namenlose und trostlose Platz an der Haltestelle Schönauer Ring am PEP-Center soll schöner werden! Zum einen sollen endlich die kaputten Bänke repariert werden, zum anderen eine gestalterische Überarbeitung der Fläche geprüft werden, die nach Regenfällen oft überschwemmt ist und in den Sommermonaten einer staubigen Sandwüste gleicht.
Die Vorschläge fanden breite Unterstützung im Stadtbezirksbeirat. Die Verwaltungsmeinungen fielen positiv aus. Jeweils 25.000 Euro wurden für die beiden Jahre in den Haushalt eingestellt.
Zwei neue Mülleimer findet man pünktlich zum Frühlingsbeginn in Lausen: an der öffentlichen Sitzecke nah der 100. Schule und am Ende des Elster-Saale-Radwegs an der Lausener Straße.
Letzterer bietet nun Spazier- und Gassigängern auf dem Weg zum Kulkwitzer See als auch den in die Pedale tretenden Ausflüglern Richtung Göhrenz endlich die Möglichkeit, ihre nicht mehr benötigten Mitbringsel ordnungsgemäß zu entsorgen. Die Standorte wurden letztes Jahr von unseren Stadtbezirksbeiräten, Ariane Zimmer und Steffen Franzeck, vorgeschlagen und fanden breite Unterstützung im Stadtbezirksbeirat. Die Mittel stammen aus dem Stadtbezirksbudget.
Miltitz stand ganz im Mittelpunkt unseres letzten SPD-Abends. Unser Gast, Sven Walter, vom Heimatverein Miltitz e.V. und Ortschaftsrat Miltitz berichtete uns von den Themen, die die Menschen im 1999 eingemeindeten Ortsteil bewegen: Der geplante Umbau des Bahnhofs, die Entwicklung einer Freifläche an der Großmiltitzer Straße und eine gewünschte Querungshilfe an der Bundesstraße 87 zum Kulkwitzer See.
Der am 30. März geplante Bürgerdialog in der Grünauer Allee, Höhe Alte Salzstraße, wurde witterungsbedingt abgesagt. Wir holen diesen nach.
Gemeinsamer Frühjahrsputz mit dem KiJu Leipzig, dem Kinder- und Jugendtreff Leipzig-Grünau e.V., am Kirschberg. Sorglos in die Büsche geworfener Müll fand den Weg in Säcke der Stadtreinigung Leipzig.
Vielen Dank an das KOMM-Haus für die Orga des Aktionstags in unserem Stadtteil.
Seit dem 24. Februar 2022 attackiert Russland seinen Nachbarn, die Ukraine. Dies ging auch nicht am Stadtbezirksbeirat West vorbei. Auf Initiative unserer beiden SPD-Stadtbezirksbeiräte, Ariane Zimmer und Steffen Franzeck, beschloss der SBB im vergangenen Jahr, die Beschilderung der Kiewer Straße, die mitten durch unseren Stadtbezirk führt, um Hinweisschilder zu erweitern.
Die aus dem Stadtbezirksbudget finanzierten Tafeln, eine an der Ratzelstraße, eine an der Lützner Straße, weisen auf die seit 1961 bestehende Partnerschaft Leipzigs mit der ukrainischen Hauptstadt, Kiew, hin und heben hervor, dass das Land seit 1991 ein souveräner Staat ist.
Ein Antrag des Jugendparlaments, für die Kiewer Straße die international gebräuchliche Schreibweise zu verwenden (Kyiver Straße), wurde sowohl von der Verwaltung, als auch vom SBB Leipzig-West abgelehnt.
Der Winterschlaf ist beendet, wir sind wieder in Grünau auf der Straße, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Wo drückt der Schuh? Was bewegt die Anwohner der Stuttgarter Allee? Wir haben zugehört und Anregungen und Ideen für unsere Arbeit mitgenommen.
Einen spannenden und erkenntnisreichen Abend bescherten uns letzten Donnerstag der Präsident der Polizeidirektion Leipzig, Herr Demmler, und der Leiter des Polizeireviers Leipzig-Südwest, Herr Krauß.
Wir bekamen einen Einblick in die Arbeit der Polizei und ließen uns über die Situation in der Stadt als auch in unserem Stadtbezirk informieren. Darüber hinaus gab es auch eine Einschätzung zur Zukunft des Reviers in der Ratzelstraße.